Post-COVID bezeichnet Beschwerden, die länger als vier Wochen nach einer COVID-Infektion bleiben, Long-COVID solche über zwölf Wochen hinaus. Typisch sind Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Atemnot, Schlafprobleme und depressive Verstimmungen. Las Almas behandelt in Wien und Palma mit Neurofeedback, rTMS, Lichterfahrung, Atemtraining und Schlafdiagnostik. Welche Verfahren zu Ihnen passen, entscheidet sich nach einem ausführlichen Anamnesegespräch.
Die Folgen einer COVID-19-Infektion können weit über die akute Erkrankung hinausreichen. Viele Betroffene leiden Wochen oder Monate nach der Infektion unter sogenannten Post- oder Long-COVID-Symptomen – oft ohne klare medizinische Erklärung oder standardisierte Behandlungsmöglichkeiten. Bei Las Almas bieten wir ein innovatives, interdisziplinäres Therapiekonzept, das sowohl die körperlichen als auch die neuropsychischen Langzeitfolgen adressiert.
Was ist Long-COVID und was ist Post-COVID?
Post-COVID beschreibt Beschwerden, die mehr als 4 Wochen nach einer COVID-Infektion bestehen bleiben. Wenn diese über 12 Wochen hinaus anhalten, spricht man von Long-COVID. Die Symptome sind vielfältig und individuell sehr unterschiedlich, häufig genannt werden:
- Chronische Erschöpfung (Fatigue)
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen („Brain Fog“)
- Atemnot, Herzrasen und Schlafstörungen
- Depressive Verstimmungen, Angstzustände, Antriebslosigkeit
- Geruchs- und Geschmacksverlust
- Neurologische Beschwerden und Muskelschwäche
Wie behandelt Las Almas Long-COVID?
Unsere Behandlungsstrategie basiert auf dem Prinzip der Hybrid Intensiv Therapie – einer Kombination aus moderner Neurowissenschaft, Psychologie und regenerativer Technologie. Die folgenden Verfahren kommen dabei individuell abgestimmt zum Einsatz:
1. Neurofeedback-Training (EEG-basiert)
Zielgerichtetes Neurofeedback verbessert die Selbstregulation des Gehirns, fördert Erholung, Konzentrationsfähigkeit und emotionale Stabilität. Gerade bei anhaltender mentaler Erschöpfung oder kognitiven Einschränkungen kann diese Methode zu signifikanten Fortschritten führen.
2. rTMS (Repetitive Transkranielle Magnetstimulation)
Diese nicht-invasive Methode nutzt Magnetimpulse, um gezielt Hirnareale zu aktivieren, die bei Long-COVID beeinträchtigt sein können – z. B. in Bereichen für Aufmerksamkeit, Stimmung und Gedächtnis. rTMS gilt als vielversprechender Ansatz bei postviralen Syndromen.
3. Hypnagoge Lichterfahrung (Lucia N°03)
Unsere spezielle Lichterfahrung erzeugt durch pulsierende Lichtimpulse einen tiefenentspannten Zustand, der das autonome Nervensystem reguliert und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Viele Patient:innen berichten über mehr Klarheit, Schlafverbesserung und emotionale Erleichterung.
4. Atem- & Regulationstraining (HRV Biofeedback)
Ein trainiertes Herz-Kreislauf-System fördert Stressresistenz und innere Balance. Über Biofeedback lernen Betroffene, ihren Vagusnerv gezielt zu stimulieren – ein Schlüssel zur Regeneration bei chronischer Erschöpfung.
5. Psychedelisch-assistierte Therapie (optional in ärztlicher Begleitung)
In besonders schwerwiegenden Fällen von Depression, Antriebslosigkeit oder Traumatisierung kann niedrigdosiertes Psychedelisch-assistierte Therapie in Kombination mit psychotherapeutischer Begleitung helfen, Blockaden zu lösen und den Linderungsprozess zu beschleunigen.
6. Schlaf- und Aktivitätsanalyse (ActTrust Schlaflaboruhr)
Unsere tragbare Schlafdiagnostik ermöglicht eine präzise Analyse von Schlafqualität, circadianem Rhythmus und Aktivitätsmuster – wichtige Faktoren für die Regeneration. Die Ergebnisse fließen direkt in die individuelle Therapieplanung ein.
Wer begleitet Sie durch die Therapie?
Jeder Long-COVID-Verlauf ist einzigartig – deshalb steht bei uns eine personalisierte Therapieplanung im Mittelpunkt. Unser Team aus Psycholog:innen, Ärzt:innen, Neurofeedback-Spezialist:innen und Trainer:innen begleitet Betroffene ganzheitlich durch den therapeutischen Prozess.
Wie beginnt die Behandlung?
Las Almas bietet sowohl ambulante Programme als auch intensive Kurzzeittherapien an unseren Institutsstandorten. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch entwickeln wir gemeinsam Ihren individuellen Therapieplan.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Post-COVID und Long-COVID?
Post-COVID beschreibt Beschwerden, die mehr als 4 Wochen nach einer COVID-Infektion bestehen bleiben. Halten sie über 12 Wochen hinaus an, spricht man von Long-COVID.
Welche Symptome sind häufig?
Chronische Erschöpfung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Atemnot, Herzrasen und Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Angstzustände und Antriebslosigkeit, Geruchs- und Geschmacksverlust sowie neurologische Beschwerden und Muskelschwäche.
Welche Verfahren setzt Las Almas bei Long-COVID ein?
Neurofeedback-Training, rTMS, hypnagoge Lichterfahrung, Atem- und Regulationstraining mit HRV-Biofeedback, optional Psychedelisch-assistierte Therapie in ärztlicher Begleitung sowie eine Schlaf- und Aktivitätsanalyse. Las Almas bietet ambulante Programme und intensive Kurzzeittherapien an; nach einem Anamnesegespräch entsteht Ihr individueller Therapieplan.